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Frühjahrsausfahrt 2011

1. Tag:
„Wenn Engel reisen, wird sich auch das Wetter weisen“. Gott sei Dank bewahrheitete sich dieser Spruch auch wieder bei unserer Frühjahrsausfahrt 2011. Schon die Fahrt über den Radstädter Tauern zu unserer 1. Rast im „Gasthaus zur Post“ in Untertauern war einfach traumhaft schön und auch das Frühstück mundete vorzüglich.
Unsere Weiterfahrt nach Prien am Chiemsee verging fast wie im Flug und das Panorama beim Mittagessen im Hotelrestaurant „Luitpold am See“ war echt kitschig schön.

Ca. 15 Minuten dauerte dann die Fahrt mit dem Schiff auf die Herreninsel und der kurze Spaziergang bis zum letzten Schloss von König Ludwig II., das wir noch nicht gesehen hatten, sorgte für genug Bewegung, um das eine oder andere Eis oder Getränk noch zu konsumieren, ehe es mit der bestellten Führung los ging. Das Schloss Herrenchiemsee wurde 1878 vom König, auch Märchenkönig genannt, in Auftrag gegeben. Die Pläne von Architekt Georg Dollmann orientierten sich an Schloss Versailles bei Paris. Mit dem Schloss wollte der bayrische König dem französischen Sonnenkönig Ludwig XIV., den er sehr verehrte, ein Denkmal setzen. Der Bau konnte jedoch bis zum Tod Ludwig II. im Jahr 1886 nicht fertig gestellt werden und von den 70 geplanten Räumen sind nur 20 wirklich vollendet worden. Die schönsten davon sind sicher das Paradeschlafzimmer und der große Spiegelsaal. Ganz besonders aufwendig gestaltet ist auch das Prunktreppenhaus und vor allem der große Schlossgarten, auch geplant nach dem Versailler Vorbild von Hofgartendirektor Carl von Effner, ist alleine schon eine Reise wert.

Nur ungefähr eine Stunde dauerte dann unsere Fahrt von Prien am Chiemsee über Traunstein/ Siegsdorf, Inzell nach Bad Reichenhall ins „Avalon Hotel“, wo wir nächtigten.
Nach dem Abendessen schlenderte der Großteil der Reiseteilnehmer noch durch die Fußgängerzone, einige besuchten das Casino, aber in der Hotelbar mit Live Musik trafen wir uns fast alle wieder und ließen eine wunderschönen Tag gemütlich ausklingen.

2.Tag:
Nur knapp 20 Minuten von Bad Reichenhall entfernt liegt der mit 192 Meter tiefste See Bayerns, unser nächstes Highlight der Ausfahrt. Eingebettet in das Tal zwischen Watzmann, Jenner und Hagengebirge liegt er da, in seinem smaragdgrünen Wasser tummeln sich seltene Fischarten.

Auf einem der elektrisch betriebenen Fahrgastschiffen gleitet man vorbei an denkmalgeschützten Bootshütten, rauschenden Wasserfällen und hohen Felswänden, wie in einem Fjord von Bergwänden gesäumt. Nur einmal, mitten im See bei der steilen Felswand, wurde unsere Fahrt kurz unterbrochen, um dem berühmten Echo (bei günstigen Verhältnissen ist es bis zu 7x zu hören) zu lauschen. Ganz begeistert waren wir alle dann schon vom 1. Anblick der Wallfahrtskirche St. Bartholomä, dem Wahrzeichen vom Königsee, sowie vom mächtig thronenden Watzmann und „seinen Kindern“.

Die eigentliche Entstehung der Kirche reicht in die Gründerzeit des Augustiner – Chorherrnstiftes – Berchtesgaden zurück und wird auf der Stiftungsurkunde aus dem Jahre 1134 als „Basilika Chunigsee“ schon erwähnt.
Die angrenzende historische Gaststätte von St. Bartholomä war einst das Jagdschloss der Pröbste und Chorherren des Stifts von Berchtesgaden. Zahlreiche Wildspezialitäten aus dem Jagdrevier rund um den See, sowie fangfrische Fischgerichte stehen auf der reichhaltigen Speisekarte und auch das Bier vom Fass aus dem Hofbräuhaus München ist eine wahre Wohltat für trockene Kehlen.

Eine wahre Freude hatten nach der Rückkehr zur Seelände nicht nur die Damen, die sich auf der Einkaufsstraße wie im Paradies fühlten, sondern auch so mancher Herr nutzte die Gelegenheit, sich umzustylen. So wurde z. B. aus dem „Burgherrn zu Spielberg“ ein „waschechter Bayer“ – echt fesch!!

Über Golling, Abtenau, Bad Goisern und dem Pass Gschütt gelangten wir dann nach Hallstatt, unserer vorletzten Station. Es ist immer wieder faszinierend anzuschauen, wie auf engstem Raum so viele Häuser an die wirklich sehr steile Felswand gebaut wurden. Die abschließende Einkehr bei unserem „Herrn Gastrat“ Thomas Kandler in Hohentauern war der Schlusspunkt einer wunderschönen Ausfahrt.

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